Henrik und Emanuel Moor Stiftung


Biographische Werke und veröffentlichte Aufnahmen der Werke Moórs

1950 hat Zara Nelsova sein 1948 neu gedrucktes berühmtes Prélude op.123 für Klavier und Cello eingespielt. Die CD ist heute noch bei Cello Classics London (CC1006) erhältlich.

1959 erschien die Biographie über E. Moór von Max Pirani.

In den 60er Jahren ist die Suite für 4 Celli op.95 mit dem New York Celloquartett auf Schallplatte erschienen, im gleichen Zeitraum hat das Netherlands Celloquartett dieses Werk ebenfalls eingespielt.

1960 hat der englische Komponist und Musikschriftsteller Harold Truscott (er lebte von 1914-1992) einen ausführlichen Artikel über die 4 Klavierkonzerte von Moór geschrieben. Über das 1909 entstandene 4. Klavierkonzert schreibt er: " Ich denke, dieses Konzert ist fraglos das bedeutendste seiner Klavierkonzerte, und ich glaube, das die Musik des 20. Jahrhunderts wenig zu zeigen hat, das besser ist. Zeitgenössische Komponisten könnten von dem mittleren Satz dieses Werkes viel über das Schreiben eines langsamen Satzes lernen, der gleichzeitig karg als auch inhaltsreich ist und unendlich viel mehr suggeriert als tatsächlich in den geschriebenen Noten enthalten ist." sHarold Truscott hat 1985 eine Meditation für Cello Solo über Themen aus Emanuel Moórs Suite für 4 Celli komponiert. Dieses Werk ist 1994 auf CD erschienen.

1978 hat der Pianist Herbert Shead ein ausführliches Buch über die Entwicklung und den Werdegang des Doppelmanualflügels herausgegeben.

Der am 19. April gehaltene Vortrag von Dorothea Gersing über Leben und Werk Emanuel Moórs erschien im selben Jahr als Veröffentlichung der Kester-Haeusler-Stiftung (ISBN 3-931548-45-7)

2005 ist bei Hungaroton in Ungarn die Cellosonate op.55 mit Peter Szabó, Solocellist beim Festspielorchester Budapest, und Zsuzsa Kollár (Klavier) auf CD erschienen.

Ebenfalls 2005 hat das Schweizer Ensemble vocal feminin, Calliope, Emanuel Moórs Stabat Mater für Frauenchor, Altsolo und Orgel op.138 auf CD aufgenommen.

Im Sommer 2007 ist bei Cello Classics in London (CC1018) eine neue CD mit Werken von Emanuel Moór herausgekommen. Darauf sind die Cellosonaten op.22 und op.55 zu hören, mit Gregor Horsch, Solocellist beim Concertgebouw Amsterdam, und Carole Pressland, Klavier, sowie die Suite für 4 Celli op. 95 mit dem Amsterdam Cellokwartet.

Im Januar 2008 erschienen bei Hungaroton drei Cellosonaten op. 22, 53 und 76 mit Peter Szabó (Violoncello) und Adrienne Krausz (Klavier).

Emanuel Moór

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letzte Aktualisierung: März 2014
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